Feldwerk’s Landwirte

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Hier und auf den folgenden Unterseiten stellen sich unsere teilnehmenden landwirtschaftlichen Betriebe unsere Feldwerker vor.

Im Wandel der Zeit hat sich die Landwirtschaft stark verändert. Gerade in den letzten 100 Jahren gab es tiefgreifende Veränderungen, die kaum mit anderen Wirtschaftszweigen vergleichbar sind. So, wurde noch vor nicht allzu langer Zeit mit Pferd und Handarbeit ganz anders und vor allemauf viel kleineren Flächen gewirtschaftet. Heute arbeitet nur noch ein Bruchteil der Bevölkerung in der Landwirtschaft und schafft es doch,für eine ausreichende und vielfältige Ernährung zu sorgen. Die Vorstellung der Bürger von unserer Landwirtschaft ist oft veraltet, darum haben wir diesen kleinen Bereich zur Vorstellung der Betriebe eingerichtet.Wollen auch Sie als Landwirt uns unterstützen und Flächen bereitstellen, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.

Unsere Feldwerker/Landwirte stellen sich vor!

Betrieb Korff-Fertl aus Lerbeck – Porta Westfalica

Wir sind der Biolandbetrieb Korff-Fertl, unsere Flächen liegen im schönen Ortsteil Lerbeck in Porta Westfalica  am Fuße des Fernsehturms. Auf unserem Ackerbaubetrieb wirtschaften wir nun schon seit drei Jahren nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes und produzieren sowohl ökologisches Saatgut wie Weizen, Sommergerste, Ackerbohnen und verschiedenen Gräsern als auch Speisegetreide wie Dinkel und Hafer. Um unseren Flächen genügend Zeit zur Erholung zu geben, haben wir uns entschlossen ein zweijähriges Kleegrass Gemenge in unsere Fruchtfolge zu integrieren, welches als Futter für die Milcherzeugung dient. Durch unsere Futter-Mist Kooperation haben wir einen ökologischen Kreislauf geschlossen um auch nachhaltig zu wirtschaften.

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Betrieb Hein aus Weikersheim-Neubronn

Mitten im Grenzgebiet zwischen Baden-Württemberg und Bayern bewirtschaften wir unseren Vollerwerbsbetrieb, genauer gesagt in einem 300 Seelen Dorf im Süden des Main-Tauber Kreises. Unsere Betriebszweige sind hauptsächlich die Schweinemast, Ackerbau und die Stromerzeugung mit Hilfe der Sonne.

Unsere Mastschweine versuchen wir so gut wie möglich an örtliche Metzger zu vermarkten um die regionale Wertschöpfung zu erhalten und zu stärken.

Im Ackerbau sind wir breit aufgestellt. Hauptsächlich bauen wir auf den betriebseigenen Flächen das Futtergetreide, wie Wintergerste und -weizen sowie Roggen und Tritikale, für unsere Tiere an. Darüber hinaus produzieren wir Dinkel für eine regionale Mühle, Mais zur Energiegewinnung, die Braugerste verkaufen wir an lokale Brauereien und aus unserem Raps wird Öl und Biodiesel hergestellt.

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Betrieb Niehoff Rinteln – Möllenbeck

Unser Familienbetrieb liegt in Möllenbeck im schönen Weserbergland. Nachdem wir im Winter 2019 die Milchviehhaltung aufgegeben haben, wird der Hof jetzt als reiner Ackerbaubetrieb von uns bewirtschaftet. Angebaut werden hauptsächlich Weizen, Gerste, Raps und Mais. Das Getreide wird als Futtergetreide vermarktet. Der Mais wird zur Erzeugung von grünem Strom an Biogasanlagen in der Nähe geliefert. Unser vorhandenes Grünland nutzen wir zur Gewinnung von Heu und Silage.

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Betrieb Büsching Petershagen

Seit Generationen Familienbetrieb, früher Vollerwerbs-, nunmehr Nebenerwerbsbetrieb. Die Tierhaltung (Mastbullen und -Schweine) um die Jahrtausendwende aufgegeben. Auf gut 15 ha Ackerbau auf 13 bis 65 Punkte-Böden (Heide bis Marsch) in Petershagens Norden. Dabei Anbau von Weizen, Roggen, Gerste, Silo- und Körnermais. Die Erträge werden komplett vermarktet. Vor dem Maisanbau werden nach der Getreideernte im Rahmen des Greenings Zwischenfrüchte als Gründünger angebaut, die über den Winter vielen Tieren Schutz und Nahrung bieten. Auch wurden in den letzten beiden Jahren an den Maisäckern schon Blühstreifen über die Aktion „Blühende s Band durch Bauernhand“ angelegt.

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Betrieb Diers-Möller Hessisch Oldendorf

Unser Betrieb liegt im schönen Weserbergland in Hessisch Oldendorf. Mit Karen und Cord wirtschaftet die zweite Generation auf dem Rittergut Hessisch Oldendorf und mit Dorothee steht die dritte Generation in den Startlöchern. Aber unsere landwirtschaftlichen Wurzeln reichen schon viele Generationen zurück.

Auf unserem Hof leben außerdem noch Hühner, Enten und unser Deutsch Drahthaar.

Unsere Familie bewirtschaftet einen reinen Ackerbaubetrieb. Angebaut werden bei uns Zuckerrüben, Raps, Weizen, Gerste und Mais. Das Getreide wird vorwiegend als Futtergetreide und Backweizen vermarktet und der Raps wird zur Öl- und Biodieselgewinnung verarbeitet.

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Unser Hof Steffen liegt im schönen Kalletal, in der Nähe von Hohenhausen – zwischen Feldern und Wäldern, sehr ländlich und idyllisch. Derzeit wohnen wir mit drei Generationen, zwei Katzen und einem Hund unter einem Dach.

An unser Wohnhaus grenzt ein großer Bauerngarten mit Teich, der neben zahlreichen Insektenarten, auch Amphibien einen Lebensraum bietet. Auf unserem Hof leben auch noch ein paar Kamerunschafe, zwei Rinder, Hühner und Gänse.

Unser Betrieb ist ein Familienbetrieb mit Schweinemast und Ackerbau, der in Vollerwerb geführt wird. Die Schweine auf unserer Hofstätte werden auf Stroh gehalten. Ihnen steht außerdem viel Platz zur Verfügung. Da unsere Schweine aus der Strohhaltung alle privat vermarktet werden, erlangen sie ein deutlich höheres Lebensalter. Die Tiere werden erst mit einem Schlachtgewicht zwischen ca. 125 bis 160 kg, regional über zwei Hausschlachter vermarktet. Wir füttern diese Tiere mit hofeigenem Getreide, wie Gerste, Weizen und Triticale. Ab Herbst 2020 beabsichtigen wir den notwendigen Eiweißbedarf unserer Tiere über 100% gentechnikfreies Lupinenschrot zu decken. Das verwendete Stroh zum Einstreuen stammt ebenfalls von unseren Feldern und wird in Eigenleistung gemäht und gepresst.

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Betrieb Wehmeyer

Wir sind der Hof Wehmeyer und schon in der siebten Generation als Familienbetrieb im Bad Oeynhausener Süden in der Landwirtschaft tätig. Der Betrieb ist von eher geringer Größe,neben den fünf menschlichen Bewohnern, wohnen hier noch ein Bernhardiner, vier Katzen, 40 Rinder und 40 Schweine. Immer im September ziehen zusätzlich noch 30 Enten auf den Hof, die hier aber nur bis kurz vor Weihnachten bleiben. Das Wohl all unserer Tiere liegt uns sehr am Herzen.

Die Tiere werden mit selbst angebautem Getreide, Gras, Bohnen/Erbsen und Silage gefüttert. Um alle Tiere satt zu bekommen, bewirtschaften wir 53 ha Ackerland in den Weserauen. Da wir eine nachhaltige Landwirtschaft gewährleisten wollen, ist uns eine Bewirtschaftung nach dem Prinzip der vielfältigen Fruchtfolge besonders wichtig.

Durch den wechselnden Anbau von fünf verschieden Früchten in einer Fruchtfolge wird der Boden gesund erhalten und weniger ausgebeutet. So bleibt der Boden nährstoffreicher und der Einsatz von Chemie wird reduziert.

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Betrieb Krutemeier

Unser Kruthof liegt in Löhne-Wittel und wird seit 500 Jahren von der Familie Krutemeier bewirtschaftet. Immer wurde versucht dem Wandel der Zeit zu folgen und den Betrieb zukunftsfähig aufzustellen. Heute liegt die Spezialisierung auf dem Ackerbau und der Mastschweinehaltung. Der im Vollerwerb geführte Betrieb bewirtschaftet auf seinen Flächen großteils Gräser wie Weizen, Gerste und Mais sowie die Ölfrucht Raps. Die Gräserernte wird hauptsächlich zur eigenen Futtergewinnung genutzt. Der Raps jedoch wird zur Öl- oder Biodieselgewinnung weiterverarbeitet und ist übrigens die nektarreichste Frucht in unserer Kulturlandschaft, was vor allem die pollen liebenden Insekten, aber auch die Imker sehr freut.

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